Getrennt gemeinsam: virtueller Osterlauf

Aktualisiert: Juni 14

Heike spricht uns aus der Seele, als sie uns mitteilt: "Ich vermisse euch und die tiefsinnigen Gespräche." Leider können wir das nicht ändern in Zeiten des Kontaktverbots wegen der Corona-Pandemie. Aber besondere Situationen erfordern besondere Maßnahmen. Also starten wir den ersten Virtuellen Osterlauf!

Die Idee: Am Ostermont

ag starten gegen 10 Uhr alle zu einem gemeinsamen Lauftraining - jeder für sich an seinem Ort über eine beliebige Distanz, aber im Geist vereint. Sozusagen getrennt gemeinsam.

Die Resonanz ist überwältigend!

Die ersten, die sich melden, sind Sonja und Elisabeth: sie machen sich auf eine Runde durch den Neunkirchner Wald und schicken ein schönes Foto vom Kirchel. Sonjas Heiko musste sich bereits vor dem Starttermin auf den Weg machen wegen der Kinderbetreuung. Schichtrennen sozusagen. Michael ist so aufgeregt, dass er zunächst einmal ein Foto einer Wiese im TechNO schickt. Das wollen wir aber nicht sehen! Also schickt er ein Selfi hinterher; offenbar am Ende seiner Minimarathon-Runde, denn er sieht schon gut aufgewärmt aus. Maren macht sich mit Sack und Pack auf die Runde, Sorry, natürlich mit Mann und Kindern und einem Buggy für die kleinste von ihnen. Isi macht Wasserträgerin auf dem Fahrrad, denn ihr Andi finished heute mit 30 Kilometern die längste Strecke. So ein Pech, dass die Kilometer heute vergesellschaftet werden und jeder 12 Kilometer gutgeschrieben bekommt, der teilgenommen hat...

Andy und Michaela starten vom Bahnhof in Sattelbach auf eine gemeinsame Runde, und kaum wollen sie los, macht es "Wusch!" und Andi und Isi zischen an ihnen vorbei. Das geht auch Gunnar und Bernd so, nur macht es da nicht "Wusch!" - dazu sind beide zu langsam - aber da sie ungeplant die gleiche Strecke, nur entgegengesetzt laufen, treffen sie sich in der Mitte. Roger grüßt mit Walkingsticks aus dem Wald, schön positioniert vor einem steinernen Denkmal. Michaela hat leider Nachtbereitschaft, da geht nichts mehr, aber sie ist schon am Donnerstag 12 Kilometer im Voraus gelaufen - sie schickt immerhin ein Foto aus ihrem Garten (und sieht trotz Nachtbereitschaft erstaunlich frisch aus). So geht's auch Sonngard; sie hat zwar keine Nachtbereitschaft, ist aber am Ostersonntag schon mit ihrer Tochter 11 Kilometer gerannt, aber aus Solidarität macht sie heute noch einmal mit und geht zügig spazieren: auch nicht schlecht, das treibt den Muskelkater aus den Beinen. Gerd und Uwe melden sich von ihrem üblichen sonntäglichen Rennen: Gerd lächelt in die Kamera, weil diese Trainingseinheit endlich einmal etwas zählt. Und dann meldet sich auch noch Helga, die auf ihrem Foto mit der Sonne um die Wette strahlt und noch einmal anmerkt, wie toll sie diese Idee findet. Ich hoffe, das finden alle so! Super, dass ihr mitgemacht habt!


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