Der schnellste König ist eine Frau!

Aktualisiert: März 11

Dreikönigslauf in Dielheim - und der Lauftreff Asbach ist dabei! Am Samstag hat Gunnar die Startwilligen noch einmal das Kirstetter Tal hinunter und hinauf gehetzt: jetzt fahre ich mit Bernd und Michaela durch Nebellandschaft nach Dielheim. Da wir die Baustellenschilder ignorieren und einen Einweiser freundlich winken sehen, bekommen wir einen Parkplatz direkt vor dem Eingang der Sporthalle. Dort gesellen sich auch noch Hannes und Heike zu uns. Es ist genug Zeit für einen gemütlichen Kaffee und herrlich selbst gebackenen Kuchen.

Dann stehen wir am Start und frieren. Es dürfte zwei Grad unter Null haben und der Wind pfeift. Dann wird endlich heruntergezählt, aber statt des erhofften Startschusses ruft einer einfach laut: "Los!" Und los geht's. Ich habe mich mit Hannes und Bernd fast ganz hinten angestellt, damit wir weder von dem irren Tempo der ehrgeizigen Läufer angesteckt werden noch das frustrierende Gefühl erleben müssen, vom halben Feld überrannt zu werden. Unsere beiden Mädels sind schon nach der ersten Kurve unserem Blick entschwunden. Schließlich geht's darum, wer heute am schnellsten ist. Hannes und ich wetten natürlich eine Flasche Bier, welche Frau zuerst ins Ziel kommt. Wir haben andere Ziele: Letzter und Vorletzter werden. Aber bald merken wir, dass wir dieses Ziel abschreiben können, da es genug Langsamere gibt, die wir zwangsläufig überholen müssen, wenn wir nicht auf der Stelle treten und umfallen wollen.

Da wir langsames Tempo rennen, rede ich ununterbrochen; Bernd setzt sich daher so schnell es geht ab, während Hannes sich zehn Kilometer lang wünscht, sich absetzen zu können, um Läuferruhe zu haben, aber dazu müsste er öfter ins Training kommen. Obwohl es sehr kalt ist (meine Finger werden erst ab Kilometer 8 wieder warm), stehen unglaublich viele Ehrenamtliche als Streckenposten an der Strecke. Keine Chance, sich zu verlaufen!

Und dann, ich habe mich so langsam warm geredet, passieren wir sogar schon Kilometer 9, setzen zum Endspurt an, kommen ins Stadion und geben auf der Tartanbahn noch einmal richtig Gas. Und haben noch unser Ziel erreicht, unter 1:06 zu bleiben. Und dann (nach der Dusche) gibt es Würstchen und Bier.

Und wir sind mächtig stolz auf unsere beiden Mädels, die den Männern den Schneid so richtig abgekauft haben!

Übrigens muss Hannes mir ein Bier bringen, weil meine Favoritin schnellster König war...


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